BasisabDichtung, Sickerwassererfassung und -behandlung

    Der Deponieuntergrund wird durch natürliche Schlacken, Aschen, Basalte sowie tonige und kiesige Sedimente gebildet. Die Bodenverhältnisse entsprechen daher nicht vollständig den Anforderungen der Deponieverordnung (DepV) an den Untergrund, so dass zum Ersatz der geforderten natürlichen geologischen Barriere eine Kompensationsschicht eingebracht wird.

    Nach Erstellung des Deponieplanums besteht die Kompensationsschicht aus Montmorillonit, einem mineralischen Dichtungston. Diese Dichtungsschicht hat eine Mächtigkeit von mind. einem Meter und besitzt eine sehr geringe Durchlässigkeit von max. 5 x 10-10 m/s und ein hohes Schadstoffrückhaltevermögen. Mit dieser Kompensationsschicht werden die Vorgaben der Deponieverordnung (DepV) bezüglich der geologischen Barriere noch übertroffen.

    Die eigentliche Deponiebasisabdichtung, die über der Kompensationsschicht liegt, wird ebenfalls nach den Vorgaben der Deponieverordnung (DepV) realisiert und ist von unten nach oben aufgebaut: 

    Basisabdichtung

    Die Steilböschungen der Grube sind mit einer Rand-walldichtung aus 2 m mächtigem Ton (Kaolinit) gesichert. Das auf der Basisabdichtung anfallende Deponiesickerwasser wird über Sammelleitungen (Dränagen) dem begehbaren Entwässerungsstollen zugeführt. Das gesamte Sickerwasserfassungssystem wird von diesem Stollen aus gewartet und kontrolliert. Die Sickerwassersammler münden im Stollen in einen Hauptsammler. Dieser fördert das Sickerwasser über eine Pumpstation im Tiefpunkt bis zur Sickerwasserreinigungsanlage.

    Das Grundwasser in der Umgebung der Zentraldeponie wird in regelmäßigen Zeitabständen an acht Grundwassermessstellen beprobt und analysiert.

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