Deponiegas, Gasfassung und -nutzung, Nahwärmeauskopplung

    GASFASSUNG

    Das im Deponiekörper durch den biologischen Abbau von eingelagerten organischen Haushaltsabfällen entstehende Deponiegas wird über an einer zetralen Verdichterstation erzeugtem Unterdruck mit Hilfe von Gasbrunnen abgezogen.

    Der Energiegehalt ermöglich den Betrieb eines modular aufgebauten Blockheizkraftwerkes mit sog. Kraft-Wärme-Kopplung.

    Derzeit erzeugen noch zwei von ursprünglich maximal vier speziellen Gas-Ottomotoren elektronische Energie. Der erzeugte Strom wird nach Deckung des Eigenbedarfs als Überschuss ins öffentliche Netz gegen Vergütung eingespeist.

    Eine kurzfristig mit Inbetriebnahme des Logistikzentrums erweiterte Nachtwärmeauskopplung nutzt die Motorenabwärme zur Warmwasseraufbereitung und Heizungsversorgung des Standortes. Bei Motorenausfall wird die Wärmeversorgung über eine moderne Brennwertkesselanlage abgedeckt.

    Die gesamte Gasfassung- und Gasnutzungskompetenz ist somit ressourcen- und klimaschonend ausgerichtet.

    GASNUTZUNG

    Das durch die Gasfassung bereitgestellte Deponiegas wird in Gas-Ottomotoren verstromt. Die elektrische Leistung beträgt ca. 1.500 Kilowatt. Der erzeugte Strom wird zur Deckung des Eigenbedarfs eingesetzt. Der überschüssige Strom wird in das öffentliche Netz gegen Vergütung eingespeist. 2012 wurden rd. 3.250.000 kWh eingespeist.

    Ebenso wie die Gasfassung ist auch die Gasnutzung modular aufgebaut, um sich der Entwicklung des Gasvolumenstromes optimal anpassen zu können. Die Blockheizkraftwerke sind marktübliche Geräte in Containerbauweise.

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