Rhein-Zeitung 21.08.2017

    Mit einer eindrucksvollen Illumination ließ der Förderverein die Burg Wernerseck in Szene setzen. Die Zuschauer verfolgten das Spektakel vom Gelände des AZV-Wertstoffhofs.

    "Burg Wernerseck erstrahlt in farbigem Glanz"

    Fast 500 Neugierige besuchten das Spektakel.

    "So hast du die Burg noch nie gesehen", das hatte der Förderverein "Burg Wernerseck" den Freunden der Burg im Nettetal zwischen Ochtendung und Plaidt versprochen. Und fast 500 Neugierige machten sich am Freitag auf den Weg zum Wertstoffgelände des Abfallzweckverbandes (AZV), um dem Farbspektakel zuzuschauen. Die Kreisverwaltung hatte sich außerordnetlich kooperativ gezeigt und Fahrzeuge und Container so platziert, dass die Besucher viel Platz hatten, um sich mit Kind und Kegel, teilweise mit Kameras ausgestattet, entlang der Zaunanlage in Position zu bringen. Es lohnte sich, denn die Lichtkünstler der CN-Media aus Burgen an der Mosel setzten die über 600 Jahre alten Mauern eindrucksvoll in Szene. Die Lichtkünstler hatten ein 16 Stufen umfassendes Lichtabfolge-Programm entworfen, welches mit ausgewählten Farbabstufungen besonders den Bergfried und die Ostmauer beleuchtete. Diese befindet sich genau gegenüber dem Gelände des Wertstoffhofs. Wie die RZ berichtete, hat die Gemeinde Ochtendung mit der Sanierung der Ostmauer begonnen. Dazu wurden beidseits der Mauer Gerüste installiert. Auf diesen, aber auch im Burghof, hatten die Lichtkünstler ihre Lampen aufgebaut. Wie Frank Kohnz, Vorstandsmitglied des Fördervereins, erklärte, war es sehr aufwendig, die Lichtanlagen über das schwer zugängliche Gelände zu transportieren und zu positionieren. Sieben Mitarbeiter von CN-Media waren im Einsatz. Beim Transport wurden sie tatkräftig unterstützt durch den Ortsbeigeordneten Clemens Neises.

    Unter den Überdachungen des Wertstoffhofs sorgten die Mitglieder des Fördervereins für die Bewirtung der Zuschauer. Auf der nahen L 117 ließen sich die Autofahrer von dem farbigen Spektakel zu einer langsameren Fahrweise animieren. "Wir hoffen, dass ein paar Euros für die Restauration übrig bleiben", sagte Frank Kohnz.

    Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch, die Vorsitzende des Fördervereins, möchte den Bürgern im Laufe der drei Jahre dauernden Sanierung abschnittsweise etwas vorzeigen. Sie strebt einen "sanften Tourismus" an, bei dem kleinere Events und die Anbindung an das "Traumpfädchen" zu einer Aufwertung der Burganlage führen können.

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