Rhein-Zeitung 12.04.2017

    Gumminoppen sollen Wassereintritt verhindern - Aktion beginnt am 24. April

    "120-Liter-Tonnen werden nun nachgerüstet"

    Der eine oder andere wird dieses Phänomen an seiner 120-Liter-Abfalltonne schon einmal beobachtet haben: Es regnet, und trotz geschlossenen Deckels dringt Wasser in die Tonne ein. Damit soll nun Schluss sein. Ab dem 24. April werden alle 120-Liter-Restmüll- und -Papierbehälter umgerüstet und mit Gumminoppen versehen. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Nach Auslieferung der neuen Abfallbehälter hatten sich im Kreishaus Beschwerden über Wassereintritt in geschlossene Tonnen gehäuft. Dort ging man der Ursache gemeinsam mit der Herstellerfirma ESE auf den Grund. Dabei wurde festgestellt, dass der Behälterdeckel, bedingt durch den bei Regen entstehenden Wasserfilm auf dem oberen Rand des Behälters, zu dicht schließt. Dadurch entsteht im Behälter Unterdruck, der das Wasser in das Innere saugt. Nun soll Abhilfe geschaffen werden.

    Burkhard Nauroth, zuständiger Erster Kreisbeigeordneter, freut sich über das Verhandlungsergebnis mit ESE: "Wir konnten erreichen, dass alle 120-Liter-Behälter für Papier und Restabfall nachgerüstet werden. Die Nachrüstung erfolgt jeweils an den Abfuhrtagen, beginnend am 24. April." Diese ist übrigens für die Bürger und den Landkreis kostenneutral.

    Wichtig: Nach der regulären Leerung der Tonnen dürfen diese nicht sofort wieder zurückgestellt werden, sie sollen vielmehr für das Nachrüstteam an der Straße stehen bleiben. Die Tonnen werden dann mit zwei Gumminoppen versehen, die in die Behälterdeckel eingeschraubt werden. Der durch die Noppen entstehende Spalt verhindert den Unterdruck im Behälter, sodass kein Wasser mehr nach innen gezogen wird, ist die Kreisverwaltung sicher. Jeder nachgerüstete Behälter wird gescannt, sodass man im Kreishaus immer aktuell weiß, welche Behälter die neuen Noppen bereits haben.

    Da die Rausstellquote bei Papierbehältern sehr hoch ist, rechnet man im Kreishaus damit, dass diese Tonnen zügig nachgerüstet werden. Bei den Restmüllbehälten sind mehrere Leerungsumläufe nötig. Nicht umgerüstet werden die Biobehälter, weil durch den entstehenden Spalt zum Beispiel auch Fliegen in den Behälter gelangen könnten und somit die Gefahr von Madenbildung steigen würde. Außerdem ist beim Biomüll eine gewisse Feuchte sogar erwünscht, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Wer als Bürger allerdings auch seine Biotonne nachgerüstet haben möchte, kann dies der Kreislaufwirtschaft mitteilen.

    Wer Fragen zur Nachrüstung seiner Tonne hat, kann sich bei der Kreisverwaltung an den zuständigen Referatsleiter Carsten König wenden: Tel. 0261/108 453, E-Mail

    Telefonische Erreichbarkeiten
    Verwaltung:
    Montag - Donnerstag
    08:30 - 12:00 Uhr
    13:00 - 15:00 Uhr
    Freitag
    08:30 - 13:00 Uhr
     Telefon: 02625 9696 - 0

    Wertstoffhof:
    Montag - Freitag
    08:00 - 16:00 Uhr
    Telefon: 02625 9696 - 96

    Fragen zur Sperrmüllabfuhr oder Reklamationen:
    Montag - Freitag
    08:00 - 16:00 Uhr
    Telefon: 02625 9696 - 60

    Waage Deponie:
    Montag - Freitag
    08:00 - 16:00 Uhr
    Telefon: 02625 9696 - 10
    ACHTUNG WICHTIG

    Bitte Beachten Sie, dass unsere telefonische Erreichbarkeit von den Öffnungszeiten abweicht.

    behälterTAUSCH

    Über die Kreislaufwirtschaft Mayen-Koblenz

    Hotline: 0261 108 - 650

    Homepage Kreislaufwirtschaft