MYK-Report 01.09.2017

    Eine Delegation des Donnersbergkreises mit Landrat Winfried Werner an der Spitze informiert sich beim Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Mayen-Koblenz, Burkhard Nauroth (beide Bildmitte), sowie Vertretern der Kreisverwaltung MYK und des Abfallzweckverbandes Rhein-Mosel-Eifel über die Umsetzung des neuen Abfallwirtschaftskonzeptes im hiesigen Landkreis. Empfangen wurde die Delegation auf der Deponie Eiterköpfe.

    "Delegation aus dem Donnersbergkreis auf der Deponie"

    Rekommunalisierung nach dem Beispiel von MYK im Gespräch

    Kommunaler Erfahrungsaustausch ist das Stichwort, wenn Delegationen anderer Landkreise zu Gast sind, um sich über bereits gemachte Erfahrungen in bestimmten Bereichen vor Ort zu informieren. Genau so war es in diesen Tagen, als Vertreter des Donnersbergkreises den Landkreis Mayen-Koblenz und den Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel auf der Deponie Eiterköpfe besuchten. Mit Landrat Winfried Werner an der Spitze ging es um die Kommunalisierung der Abfallwirtschaft. Ein Schritt, den Mayen-Koblenz mit der Umsetzung des neuen Abfallwirtschaftskonzeptes zu Beginn des Jahres 2016 bereits erfolgreich umgesetzt hat, wie Gastgeber Burkhard Nauroth, zuständiger Erster Kreisbeigeordneter, in seiner Begrüßung betonte.

    Der Donnersbergkreis ist ein Flächenlandkreis in der Nordpfalz. Mit rund 75.000 Einwohnern ist er deutlich kleiner als Mayen-Koblenz. Er zählt sechs Verbandsgemeinden und 81 Gemeinden zu seiner kommunalen Familie. Der dortige Kreistag hat nun die Verwaltung beauftragt, eine mögliche Kommunalisierung der Abfallwirtschaft unter rechtlichen, wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Gesichtspunkten zu prüfen. Startschuss für diese Prüfung war für die Verantwortlichen nun eine erste Kontaktaufnahme mit Kommunen, die diesen Schritt bereits erfolgreich gegangen sind. Eine davon ist der Landkreis Mayen-Koblenz. Erster Kreisbeigeordneter Burkhard Nauroth erläuterte vor Vertretern des Kreis- und Umweltausschusses sowie der Kreisverwaltung des Donnersbergkreises die seinerzeitige Herangehensweise. Mayen-Koblenz hatte im März 2010 seitens des Kreistages den Auftrag zur Prüfung einer möglichen Rekommunalisierung der Abfallwirtschaft erhalten. Im Februar 2012 wurde eine Bürgerbefragung durchgeführt und im November 2013 fasst der Kreistag den Beschluss zur Umsetzung. Gut zwei Jahre hat es dann gedauert, bis das neue Abfallwirtschaftskonzept in den Startlöchern stand. Seit dem 1. Januar 2016 trennen die Mayen-Koblenzer nach dem neuen System und sie tun dies mit großem Erfolg. Rund 80 Prozent aller Haushalte zahlen heute deutlich weniger Gebühren. Restmüll hat sich um 47 Prozent verringert, Biomüll ist dagegen um fast 60 Prozent gestiegen, Papiermüll um 20 Prozent. Zahlen, die dazu führen, dass Mayen-Koblenz heute zu den positiven Spitzenreitern der Müllvermeider im Land Rheinland-Pfalz gehört. Auch die Vertreter des Donnersbergkreises zeigten sich von der Umsetzung und den erreichten Zielen im Landkreis Mayen-Koblenz beeindruckt.

    Telefonische Erreichbarkeiten
    Verwaltung:
    Montag - Donnerstag
    08:30 - 12:00 Uhr
    13:00 - 15:00 Uhr
    Freitag
    08:30 - 13:00 Uhr
     Telefon: 02625 9696 - 0

    Wertstoffhof:
    Montag - Freitag
    08:00 - 16:00 Uhr
    Telefon: 02625 9696 - 96

    Fragen zur Sperrmüllabfuhr oder Reklamationen:
    Montag - Freitag
    08:00 - 16:00 Uhr
    Telefon: 02625 9696 - 60

    Waage Deponie:
    Montag - Freitag
    08:00 - 16:00 Uhr
    Telefon: 02625 9696 - 10
    ACHTUNG WICHTIG

    Bitte Beachten Sie, dass unsere telefonische Erreichbarkeit von den Öffnungszeiten abweicht.

    behälterTAUSCH

    Über die Kreislaufwirtschaft Mayen-Koblenz

    Hotline: 0261 108 - 650

    Homepage Kreislaufwirtschaft