Abfallzweckverband

    Der Standort der Zentraldeponie Eiterköpfe liegt im Landkreis Mayen-Koblenz (MYK) nordwestlich von Koblenz und hat eine verkehrstechnisch günstige Anbindung durch ihre unmittelbare Nähe zur A 61 und A 48. Dieser beinhaltet zunächst die ehemalige Hausmülldeponie und heutige Deponie für mineralische Abfälle der Klasse DK II, ein Logistikzentrum mit angeschlossenem Wertstoffhof mit technischen Nebenanlagen sowie einem Verwaltungs- und Sozialgebäude.

    Der Ablagerungsbereich der Deponie befindet sich in einem Vulkanschlot, in dem auch heute noch Lavaschlacke und Basalt abgebaut werden. Die hierdurch entstehende Grube mit allseitig bis zu 60 Meter hohen Steilwänden wird durch die Nutzung als Siedlungsabfalldeponie rekultiviert. Diese wird seit den achtziger Jahren sukzessive ausgebaut. Sie verfügt über eine Kapazität von rund 11,5 Mio. Kubikmetern zur ursprünglichen Ablagerung von Hausmüll, Sperrmüll, Klärschlämmen und Gewerbeabfällen und dient heute der Ablagerung von diversen mineralischen Abfällen. Die drei Gebietskörperschaften - die Landkreise Mayen-Koblenz und Cochem-Zell sowie die Stadt Koblenz - mit rund 400.000 Einwohnern haben sich bereits vor mehr als 25 Jahren zum Betrieb der Zentraldeponie Eiterköpfe im Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) zusammengeschlossen. Im Bereich der Zentraldeponie sind neben der abgedichteten und kontrollierbaren Deponie in den letzten Jahren moderne Nebenanlagen u.a. für die Vorbehandlung von Bioabfällen sowie ein abfallwirtschaftliches Logistikzentrum für die Sammlung und den Transport der kommunalen Haushaltsabfälle mit dem bilateralen Aufgabenverhältnis des Landkreis Mayen-Koblenz errichtet worden. Weiterhin betreibt der AZV am Standort einen Wertstoffhof.

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